Das Rheinberger-Ensemble
wurde 2006 gegründet und besteht aus drei Sängerinnen und drei Sängern, deren gemeinsame sängerische Wurzeln im Kammerchor Camerata vocalis an der Universität Tübingen liegen. Anlass zur Gründung war damals ein Programm, bei dem der Chor Teile der Großen Messe in Es-Dur von Josef Gabriel Rheinberger aufführte. Acht Sängerinnen und Sänger schlossen sich damals zusammen, um gemeinsam die ganze Messe zu erarbeiten. Nach Abschluss des Projektes blieb das Ensemble zusammen. Studien- und berufsbedingt änderte sich die Besetzung über die Zeit hin, bis sich im Jahr 2011 eine Sextettbesetzung mit Bettina Fritsche und Theresa Henkel (Sopran), Delphine Hentschel (Alt), Frank Hentschel und Klaus-Peter Kreth (Tenor) sowie Philip Effinger (Bass) herausgebildet hat.
Über Werke des Namensgebers Joseph Rheinberger hinaus hat sich das Ensemble ein breites Repertoire erarbeitet, das von der Renaissance bis ins 21. Jahrhundert reicht und Komponisten wie Byrd, Schütz, Bach, Mendelssohn, Brahms und Reger mit einschließt. Zunehmend finden auch skandinavische Komponisten wie z.B. Hugo Alfvén Aufnahme in das Repertoire.
Prägend für die Arbeit des Ensembles waren gemeinsam besuchte Workshops beim Peñalosa-Ensemble 2008 in der Schweiz und bei den King's Singers im Rahmen des Schleswig-Holstein-Musikfestivals im Juli 2009 in Lübeck. Im Oktober 2011 das Ensemble an einem Workshop für Vokalensembles mit "Singer Pur" in Fürth teilgenommen.



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